Geheimidentitäten der GameStar-Redakteure enthüllt

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Bisher erschien das Team der GameStar wie ein gewöhnlicher Haufen Journalisten. Der Schein trügt jedoch und die eigentlichen Identitäten lauern hinter den Masken der nach außen hin so durchschnittlich erscheinenden Gamer. Viele bekannte Spiele-Franchise basieren in Wahrheit nämlich auf den Hintergrundgeschichten eurer Lieblings-Redakteure. Aus Angst vor zu viel Publicity wurden jegliche Gerüchte immer sofort vertuscht, hier werdet ihr jedoch endlich die exklusive Enthüllung erleben!

Da sie daraufhin alles leugnen, als Verschwörungstheorie einstufen und herunternehmen werden, solltet ihr möglichst schnell diesen Aufklärungsbericht verbreiten – nur so bleiben die echten Tatsachen erhalten. Die Bilder wurden übrigens nicht gephotoshopt*.

Der »Kopf« der Redaktion

Nachdem die GameStar viele Chefredakteure kommen und gehen sehen musste – der letzte Abgänger hielt es nur ein halbes Jahr aus – wurde eine drastische Maßnahme beschlossen. Aus den verbliebenen Angestellten sollte ein Auserwählter erkoren werden, dessen Geist mit dem GS-Hauptserver verschmelzen werden würde. Der Glückspilz, beziehungsweise eher der Pechvogel war der erfahrene Redakteur Heiko Klinge. Für die Transformation zur Maschine wurde nur sein Schädel gebraucht, seine Frau passt seither auf sein prächtiges Rohr auf.

Haha, kleiner Scherz – also das vor dem Riesen-Rohr. Damals war die Technologie natürlich noch nicht so fortgeschritten, um dieses Vorhaben durchzuführen. Stattdessen wurde er nur in den stickig warmen Serverraum gesperrt und durfte erst wieder heraus, wenn er das Dokument zur lebenslänglichen Chefredakteursverplichtung unterschrieben hatte. Nach einer Woche bekamen die Kollegen allerdings Schuldgefühle und öffneten das Tor zum shockierenden System-Server. Vor dem Befreien aus dem Kabelsalat nahmen sie noch folgendes Foto auf:

shodan
Und ja, zwar etwas schwer vorstellbar, aber das ist wirklich Heiko. shodan_org

Hübsch und nicht gefällig

Petra Schmitz gehört ebenfalls zu den alten Hasen der GameStar. Mittlerweile findet man ein paar weitere weibliche Wesen im GS-Team, doch Petra war – zumindest unter den Leuten die ihr Gesicht ins Heft geklebt bekommen – lange die einzige Frau in der so männlich angehauchten GameStar-Redaktion. Vermutlich war sie auch die bekannteste Gamerin in ganz Deutschland. Wissenschaftlich bewiesen ist sogar, dass viele Mädchen und Frauen sich mehr für Computerspiele interessiert haben, nachdem sie im Magazin eines Freundes oder Bruders mit Frau Schmitz in Kontakt kamen.

Obwohl Petra lange dabei ist, soll das nicht heißen, dass sie langsam zu alt wird, auf keinen Fall. Ihr solltet nur vermeiden sie an Themen wie Zeit und verdorbenes Essen zu erinnern. In dem Alter typisch, macht man sich nämlich unnötige Sorgen über das Aussehen und möchte sich am liebsten wie ein Geheimagent nur im Schatten aufhalten. Aber No One Lives Forever und jeder wird jährlich genau ein Jahr älter. Natürlich verändert sich dabei das Aussehen, man bleibt insgesamt trotzdem genauso schön wie früher.

Nachdem ich darum gebittet wurde, habe ich das hier befindliche Bild entfernt.

Starker Großvater

Noch ein Angehöriger der älteren Generation ist der liebe Markus Schwerdtel. Er ist übrigens der einzige lokale Angestellte und nur bei ihm hört man heraus, dass sich das Hauptquartier inmitten München befindet. Die anderen Futzis sind alle importiert und schwätzen daher a bissal komischn Hochdeitsch-Dialegdt. Mit der Verpflichtung zum heiligen Bayerntum gibt es allerdings die typischen Nachteile. Sein leichter Bierbauch ist jetzt nicht gerade auffällig groß, Markus möchte jedoch ein besseres Vorbild für seine Kinder darstellen. Wie passend, dass es letztes Jahr ein perfektes Spiel zur Inspiration gab.

Beim Beschützen des Sohnes und Kämpfen als Kraftprotz Kratos in God of War wurde es ihm schnell klar: Er will auch ein Kriegsgott werden! Herr Axdtel… äh, ich meine Schwerdtel war anfangs noch etwas skeptisch, ob die Figur des fiktionalen Charakters überhaupt von einem realen Menschen erreicht werden kann. Als Ex-Kollege Fabian Siegismund ("Battle Bros") die Transformation in gerade einmal fünf Tagen geschafft hatte, stand sein Plan nun fest; spätestens im Sommer soll die Metamorphose abgeschlossen sein. Die letzten paar Haarwurzeln wurden herausgerupft, den Rasierer hat Mucki-Markus an seinen ältesten Sohn vermacht und mit ordentlichem Bartwuchs begonnen. Erste Kurven wurden auch schon durch Muskelmasse ersetzt und seit kurzem hängt über seinem Heu-Bettchen folgendes Motivationsbild:

kratos
Noch ist Schwerdtel freundlich zum Baum, ihr staunt aber wenn er im Sommer einhändig Kiefern ausreißt.

Die drei Schwestern von Riva

Ihr habt es schon erkannt, männliche und weibliche Leute kommen hier immer abwechselnd dran. Nur gibt es bei der Person hier zwei große Besonderheiten. Zum einen geben sich eineiige Drillinge als ein einziger Redakteur aus, zum anderen verkörpern sie den scheinbar männlichen Maurice Weber. Das ist schwer zu verarbeiten, also hier einmal die ausführliche Version.

Die Geschwister Maura, Ice und Webralta sind in einem kleinen Dorf namens Riva geboren. Ihren älteren Halbbruder, den Witcher Geralt, sehen sie leider sehr selten, da er lieber hübscheren Mädchen hinterherrennt. Nach einem seiner Beutezüge erlangte der Hexer einen vernünftigen Gaming-PC für die drei. Trotz anfänglicher Skepsis verliebten sie sich rasch in ihr neues Hobby. Ich will jetzt nicht ihr Geburtsjahr und damit das Alter verraten, jedoch war die Gesellschaft in ihrer Jugend sehr abweisend gegenüber weiblichen »Zockerinnen«… okay, eigentlich hat sich das bis heute fast nicht geändert. Das sollte die Mädchen jedoch nicht an ihrem Traumberuf Spieletester hindern und so erschufen sie die Rolle des Herrn Weber. Zur Arbeit wechseln sie sich täglich ab, damit die anderen beiden zuhause spielen können. Ihre Verkleidung war anfangs noch wegen langer Haare etwas kritisch (hier vor zwölf Jahren), mittlerweile ist der Stil hingegen höchst überzeugend. Die nun aufgetauchten, heimlichen Familienfotos zeichnen aber ein eindeutiges Bild:

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Geralt bei seinen drei Halbschwestern, für jede hat er ein Schwert.

Ein Mann mit Plus am rechten Fleck

Es zeugt schon von einer gewissen Selbstironie, wenn man sich verdächtig maskiert im Werbeartikel zu GameStar-Plus präsentiert – aus dem offiziellen Artikel wurde das Bild übrigens mittlerweile herausgenommen, den für solche Fälle extra aufgehobenen Direktlink funktioniert allerdings noch. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn investigative User unseren Michael Graf als Ghostwriter enthüllen oder gar…

Hoppala, da ist wohl jemand kein Plus-Mitglied. Schließe bitte jetzt ein Abo ab und du erhältst sofort Zugriff auf den kompletten Artikel.

* sondern mit GIMP bearbeitet